Leben wir in einer Simulation? (08.11.2025)

 

Wer sich die Absurdität der deutschen, aber auch internationalen politischen Entwicklungen anschaut, kommt nicht umhin sich zu fragen, in was für einem Zeitalter wir leben, und ob das überhaupt die wahre Realität ist, oder nur eine Simulation, in der wir nur Marionetten in einem virtuellen Spiel sind.

Sind die aktuellen Meldungen nicht wie aus einer Simulation? Deutschland zahlt Entwicklungshilfe an Aserbeidschan, das dann Geld in deutschen Immobilien anlegt, welche an das Finanzamt vermietet werden. Oder wenn Greise, welche nie gewalttätig waren, über tausend Tage im Gefängnis auf ein Urteil warten, während illegal im Land befindliche Intensivtäter immer wieder frei gelassen werden. Oder wenn noch vor wenigen Wochen mit Millionen-Kopfgeld gesuchte Terroristen plötzlich vom US-Präsidenten hofiert werden und von der EU Milliarden fließen, während Deutschland 2016 noch erklärte, gegen diese Gruppen Krieg zu führen. Oder wenn man hört, dass im Libanon ja ein Waffenstillstand herrsche, aber täglich von Bombardierungen durch Israel, zumindest im Internet, zu lesen ist. Oder wenn Menschen in Deutschland an einen „atomaren Schutzschirm“ der USA glauben, obwohl Deutschland die Opferanode in einem großen Krieg zwischen Ost und West darstellt, gerade wegen der US-Bomben. Oder wenn Israel als Besatzungsmacht verpflichtet ist, humanitäre Hilfe für die Zivilbevölkerung zuzulassen, aber nach Jahren der höchstrichterlich erkannten Hungerblockade nun für „Genehmigungen“ von Hilfslieferungen Geld erhält. Fragt man sich da nicht, ob das alles „real“ ist? Und das sind nur Beispiele für den täglichen Wahnsinn.

Das Projekt „menschengemachte Klimakrise“ kann man sich noch als gewaltiges Marketingprojekt erklären, wenn man die Hinter-Männer und -Frauen durchleuchtet, welche maßgeblich an dem Projekt beteiligt waren. Und natürlich hatte es intelligente Antworten von China erzeugt, welche der alten Weisheit folgte: „wenn du einen Feind nicht besiegen kannst, umarme ihn“. Und so begann man dort die Industrie zur Erzeugung von Solarkollektoren zu dominieren, während man beim Erfinder der Klimakrise nun dazu übergeht, die Sonne künstlich zu verdunkeln, von der man noch ein paar Jahre vorher den Strom erzeugen lassen wollte. Während in China der Himmel von Smog gereinigt wurde, beginnt man in den USA also, künstlichen Smog zu erzeugen. Gibt es etwas Wahnsinnigeres? Ja, wenn man die gesamte Welt mit einer im Prinzip ungetesteten gentechnischen Behandlung vor einem Atemwegsvirus schützen will, und das dann Impfung nennt.

Aber auch das könnte man vielleicht noch erklären als gemeinsame Marketingaktion der Pharmaindustrie mit der HighTech-Industrie, welche bei Politikern offene Türen einrannten, welche schon immer nach Werkzeugen suchten, um Massen perfekt zu kontrollieren. Und China? „Werden wir mit Biowaffen angegriffen? Na gut, dann zeigen wir unsere Antwort“. Statt Verharmlosung die totale Panikerzeugung im Westen, die von ahnungslosen Politikern unterstützt wurde, als in China schon wieder die Normalität eintrat, und das Land zwar Impfungen mit deaktivierten Erregern, also der guten alten Schule, verabreichte, aber gerade nicht jene mRNA Behandlungen. Wichtig: China genehmigte und verwendete keine mRNA-basierten Impfstoffe wie Pfizer-BioNTech oder Moderna. Die chinesische Regierung hat mRNA-Impfstoffe bis heute nicht zugelassen, obwohl sie wesentlich kostengünstiger hergestellt werden können und China mit führend in der Forschung dieser Technologie ist.

Aber nun kommen wir zum Thema ewiger Kriege. Auch das scheint auf Marketingstrategien einer Industrie, nämlich der Rüstungsindustrie zu basieren. Aber reicht das wirklich für eine Erklärung aus, wenn man Länder zerstört, Millionen Menschen tötet, und so wie Deutschland, bewusst, Jahrzehnte des wirtschaftlichen Aufbaus wegwirft? Aber beginnen wir mit dem Nahen Osten.

Wo sind Deutschlands Interessen?

Ja sicher, als in den USA der Plan geschmiedet wurde „7 Länder in 5 Jahren“ zu erobern, war das natürlich ein Marketingprojekt für die Rüstungsindustrie und die hegemoniale Ordnung. Und als sich dann im Fall von Syrien, die (gesellschaftlich gesehen] mittelalterlichen Monarchien Katar, Saudi-Arabien und andere Golfdiktaturen im Terroristenkrieg gegen Syrien anschlossen, hatten diese, ebenso wie die Türkei, Großbritannien, Frankreich handfeste wirtschaftliche Gründe (aber das zu erklären, würde hier den Rahmen sprengen). Die man in Deutschland aber irgendwie nicht erkennen konnte, auch wenn Zeitungen stolz schrieben, dass Syriens Zukunft in Wilmersdorf gestaltet würde. Hier dominierte das Ego der Politiker mit „Wir sind wieder wer„. Die Kosten des Krieges und der damit verbundenen Flüchtlingswellen werden niemals durch wirtschaftliche Vorteile wieder ausgeglichen werden können. Was war passiert? Also da waren die Spieler trickreich. Sie bildeten aus, finanzierten, bewaffneten „Rebellen“, und entließen die zu den „Terroristen“, die sie dann angeblich bekämpften. Wer sich die Hearings in den USA dazu angehört hatte, kam mit dem Kopfschütteln nicht mehr nach. Und nachdem die dann nach 15 Jahren, 400.000 Opfern und Millionen Flüchtlingen das Land überrannt hatten, erklärte man das Kopfgeld für überholt, und überwies Milliarden als Dankeschön für die saubere Arbeit. Erinnert das nicht an ein Spiel?

Aber schauen wir uns ein anderes Kriegsszenario an, das in der Ukraine. Natürlich hatte man in Deutschland geglaubt, mit der Unterstützung des Deutsch-Ukrainers Klitschko durch die CDU, einen Deutschland freundlich gesonnenen Präsidenten durch den Maidan-Aufstand an die Macht pu(t)schen zu können. Aber das war ja spätestens mit dem geleakten Telefonat „Fuck the EU“ ganz offensichtlich nicht realisierbar. Warum also hatte sich Deutschland entschlossen, nachdem man den Atomausstieg mit der Zerstörung moderner Kernkraftwerke feierte, auch noch seine günstigen Energiequellen aufzugeben, was ganz offensichtlich einem wirtschaftlichen Seppuko gleichkam. Wie dieses stellte der Verzicht auf Atomkraft bei gleichzeitiger Verteufelung von Kohle, und Verzicht auf russisches Erdgas, ein langsam, schmerzhaftes „Verbluten“ dar. Deutschland hatte sich die industriellen Pulsadern quer aufgeschnitten, und hätte noch gerettet werden können, aber jede Wahl bestätigte wieder den Seppuko. Während der Samurai, der einen Seppuku begeht, einen Freund bittet, ihm die Qualen durch Enthauptung zu beenden, hatte Deutschlands Elite darauf verzichtet.

Nachdem Deutschland nicht mehr Frontstaat war, hatte doch jeder erkennen können, wie sich die Interessen des „Paten“ in Richtung Osten, insbesondere in Richtung Polen bewegte. Deutschland war nur noch Aufmarschgebiet, Transit sozusagen. Und Deutschland, das konnte man deutlich erkennen, war vor allen Dingen von Interesse als Quelle einer neuen „Aktion Paperclip“, um deutsche Ingenieure, Wissenschaftler, Techniker, in die USA zu holen, um dort mit deutschem Geld, die Industrie wieder aufzubauen. Bezahlt nicht nur mit „Investitionen“, sondern vor allen Dingen durch völlig überhöhte Energiepreise für Flüssiggas und Öl, und überhöhte Kosten für Waffenlieferungen (von denen man, Gerüchten zufolge, die teuersten fernbedient abschalten könnte, wenn sie nicht im Interesse des Paten eingesetzt würden). Deutschland blutete also aus, aus welchem Grund betrieben deutsche Politiker das? Aber es ging ja noch weiter.

Gleichzeitig zerstörte man die soziale Zukunftsfähigkeit durch die Überlastung der sozialen Netze mit unkontrollierter Migration, verschuldete das Land in einer historisch einmaligen Höhe zur Aufrüstung gegen einen imaginären Feind im Osten, während man sich gleichzeitig mit China anlegte. Dem letzten Land, welches noch einen Hoffnungsschimmer für deutsche Exporte bedeutete, nachdem man viele andere aufstrebende Märkte als braver Vasall Washingtons wegsanktioniert hatte.

Ist das real oder ein Spiel?

Der eine oder andere kennt vielleicht das Spiel „Civilization“. Wer es schon mal gespielt hat, der hat sich vielleicht, ähnlich wie ich, erschrocken, wie simpel und klar geopolitische Vorgänge in diesem Spiel simuliert werden können. Wenn man sich nun die Politik Deutschlands, ja der ganzen EU anschaut, kommt einem da nicht in den Sinn, dass sich hier womöglich unbekannte Kräfte ein Spiel erlauben, in dem wir nur Marionetten sind?

Entscheidungen, die jeder rationalen Begründung entbehren, Bekämpfung der Folgen falscher Entscheidungen mit immer wieder den gleichen Mitteln (meist Sanktionen), mit dann den gleichen desaströsen Folgen? Ich will ja gar nicht erst von Gaza, Palästina, dem Sudan, Libyen oder anderen Krisenherden sprechen, und wie dort Mächte agieren, die man nur noch mit den Schachzügen von Spielern auf einem Spielbrett vergleichen kann.

Aber was kann man schon als Bauer auf einem Schachbrett erreichen? Nun auch Bauern können einen König schachmatt setzen. Der entscheidende Mattzug kann von einem Bauer ausgeführt werden – ohne dass dieser umgewandelt werden muss. Bauern können den gegnerischen König einkesseln, angreifen oder schlagen, um Matt zu erzeugen. Der eigene König unterstützt oft, aber der Bauer liefert den finalen Schlag. Solche „Bauernmatt“-Positionen sind rar in echten Partien, aber legal und nachweisbar. Mit anderen Worten: Bauern sind nicht so harmlos wie sie scheinen.

Kommen wir zurück zu Spiel Civilization. Die einfachste Strategie um das Spiel zu gewinnen ist der massive Rüstungsaufbau, und dann ein schwächeres Land nach dem anderen zu erobern. Funktioniert aber nur in den niedrigeren Schwierigkeitsstufen. Wie bei „7 Länder in 5 Jahren“ sieht man, dass sich bald ein Widerstand bildet, der es immer schwieriger macht, seine Eroberungspläne umzusetzen. Eine andere Strategie ist den Handel extrem auszubauen. Das funktioniert so lange gut, bis ein Gegner die Handelswege abschneidet und Handelspartner erobert. Vor dem Dilemma steht China gerade. Dann gibt es noch den „Kauf“ von Freundschaften durch Zahlungen, eine gerne durch Deutschland geübte Praxis. Aber diese Zahlungen müssen ständig erneuert werden, was ganz schön ins Geld geht und eigentlich nur Sinn macht, wenn man selbst Vorteile aus der Beziehung zieht, wie Verfügbarkeit von Rohstoffen zum Beispiel.

Also wenn ich mir das Spiel Civilization anschaue, erkenne ich KEINE Strategie in der deutschen Politik, welche erklären könnte, was in Deutschland passiert. Außer … es gibt da eine Strategie, die ich noch nicht erwähnte. Die besteht darin, Spione in gegnerischen Städten zu platzieren, um dann verschiedene Aktionen mit diesen Spionen durchzuführen. Von Sabotage über Spionage bis Beeinflussung der öffentlichen Meinung. Am einfachsten lässt es sich in dem Spiel in „befreundeten“ Ländern realisieren.  Diese Strategie ist langwierig und schwierig in der Umsetzung, erfordert Geduld, aber geschickte Spieler können damit große Erfolge erzielen. Aber das gilt natürlich nur für das Spiel Civilization.

Das „Spielfeld“ Erde ist viel größer als so ein Spielfeld von „Civilization“, andererseits … die Ereignisse sind oft so unwahrscheinlich und irrational, dass zumindest ich das Gefühl bekomme, es NICHT mit rationalen Spielern zu tun zu haben, sondern mit übernatürlichen Kräften, welche ein wildes Spiel mit uns treiben, ähnlich wie wir Menschen das mit den Schicksalen der Nationen auf dem virtuellen Spielbrett von Civilization, einfach um mal dies oder jenes auszuprobieren.

Die Frage ist, ob man als winzige Spielfigur etwas dagegen tun kann. Da kommt mir in den Sinn, dass in Civilization immer wieder „Persönlichkeiten“ geboren werden, welche als „Wissenschaftler“, „Händler“, oder „Generäle“ großen Einfluss auf die Entwicklung nehmen können. Also so Typen wie Elon Musk oder Bill-Gates. Also sollten wir vielleicht mal schauen, wer sich da bei uns anbietet? Es ist natürlich nie die einzelne Persönlichkeit, sondern immer die Massen, die er bewegen kann, welche den Einfluss ausüben.

Welche Rolle spielen Medien?

Die offiziellen Medien aller Länder verstärken das, was die in dem Land wirklich herrschenden Kräfte wünschen, die Massen in den Ländern glauben sollen. Sie sind die moderne Form von mittelalterlichen Klöstern. Wobei man beachte, dass es heißt „wirklich herrschenden“, nicht einfach „herrschenden“. Und inzwischen sind natürlich diese Kräfte internationalisiert. Es sind die gleichen, welche „die Märkte“ beeinflussen, ebenso wie die Politik. So dass alles schön im Gleichschritt marschiert.

In China ist es „die Partei“, in den USA der „Tiefe Staat“ und in Deutschland sind es transatlantische Netzwerke, welche Ausläufer des tiefen Staates in den USA sind. So wird ein ehemaliger Aufsichtsrat vom prominentesten US-Kapitalanleger schließlich Bundeskanzler, und Minister, wer durch die Young Leader-Schulung gegangen ist. Und nichts Anderes gilt für die Medien. Vor Jahren hatte „Die Anstalt“ einen entlarvenden Beitrag dazu ausgestrahlt, damals, als man die letzten Zuckungen des Journalismus erlebte, kurz bevor die letzte reale Berichterstattung  über die Ukraine in einer Satire-Sendung zu sehen war.

Schlusswort

Das ist natürlich alles nur Verschwörungstheorie! Ganz klar. Wir normalen Bürger wissen ja gar nicht was gut für uns ist. Das hatte uns Angela Merkel ja schon 2010 erklärt, und meinte, das sei der Grund, dass es durchaus begrüßenswert ist, dass alle wichtigen Entscheidungen gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung gefällt wurden. Also geben wir alle vier Jahre weiter unsere Stimme in die Urne und legitimieren wir die Politiker zu tun, was sie für uns für das Beste halten. Und schließlich gab es schon immer diese Nörgler, die vor der Zerstörung traditioneller Werte klagten und politische Intrigen als unwürdig empfanden wie Sallust in „Bellum Catilinae“, oder Seneca mit seinen „moralischen Briefen an Lucilius“, Juvenal mit seiner Kritik der Dekadenz, oder Tacitus mit der Kritik an dem moralischen Niedergang. Und was solls, Rom gibt es heute noch, und die Taxifahrer dort stöhnen regelmäßig über die Massen an Touristenbussen. Also kann es ja nicht so schlimm gewesen sein!

(Titelbild mit Hilfe von GROK erstellt.)

 Erstveröffentlichung: https://tkp.at/2025/11/08/leben-wir-in-einer-simulation/